Friday, January 30, 2009

Erdoan izraelskom predsjedniku: “Vi ubijate ljude”

Turski premijer Redžep Tajip Erdogan ljutito je napustio panel raspravu na Svjetskom ekonomskom forumu u Davosu, nakon što je razmijenio oštre riječi s izraelskim predsjednikom Šimonom Peresom o sukobu u pojasu Gaze.

Incident se dogodio tokom panel diskusije o tronedjeljnoj izraelskoj ofanzivi na pojas Gaze u kojoj je poginulo preko 1.330 Palestinaca. Prvi je govorio Ban Ki Moon, zatim Amr Musa i Redžep Tajjip Erdoan čija izlaganja su trajala po 12 minuta. Nakon toga je izlagao izraelski predsjednik Šimon Perez u trajanju od 25 minuta. Tokom izlaganja se uglavnom obraćao Erdoanu, povremeno povišenim tonom. Erdoan je reagovao nakon ovog strastvenog monologa Peresa koji je branio nedavnu tronedjeljnu izraelsku ofanzivu u pojasu Gaze.

“Poštovani gospodine Peres, stariji ste od mene, i to što govorite proističe iz psihologije krivnje. Znajte da ja neću poput Vas povisivati ton, ali neka se zna: ” ubijate djecu, ubijate civile”.. Jedan vaš premijer je kazao da se osjeća sretnim kada na tenkovima ulazi na palestinsku teritoriju i vi meni govorite o brojevima. Ja mogu dati imena. Vjerojatno među vama ima neko koga ta imena interesiraju. Ja se žalim i na uzvanike ove konferencije jer aplaudirati onima koji ubijaju ovu djecu, po mom mišljenju jeste zločin protiv čovječnosti. ..Ja sam zabilježio dosta stvari iz vašeg izlaganja, ali ja nemam priliku da na sve njih odgovorim. Ja ću vam ovdje kazati samo dvije stvari. Prvo…”
Moderator ga prekida.
“Prvo…Prvo..”
Ponovo ga prekida moderator…
“Prvo.. Ne prekidajte me…Šesta zapovjed u Tori glasi:Ne ubij!, a tamo ima ubijanja. Drugo, Atsamoni, Jevrejin, kaže: - Barbarizam koji provodi Izrael je puno gori od zločina. Avi Sharan, predavač na Odsjeku za međunarodne odnose Oxford Univerzteta, koji je služio vojsku u Izraelu, za engleske novine…”

Moderator prekida Erdogana tako glasno da se ne čuje šta govori, hvata ga za rame!!!
Upirući prst u Erdoana, Peres je rekao da bi turski premijer uradio isto da su rakete padale na Istanbul.

“Sjećam se dva biša premijera vaše zemlje koji su rekli da su bili veoma srećni kada su mogli da uđu u Palestinu na tenkovima. Smatram da je veoma tužno da ljudi aplaudiraju onome što ste rekli. Mnogo je ljudi ubijeno. I mislim da je to veoma pogrešno i da nije humano”, dodao je.

Moderator, koluminista Washington posta David Ignatius, je dao samo jedan minut Erdoanu da govori sa obrazloženjem da je vrijeme za raspravu isteklo. Ignatijus je rekao da ne mogu ponovo započinjati debatu jer za to nema vremena, a na Erdoanovu molbu da završi, odgovorio je da bi “ljudi trebalo da idu na večeru”.

“Puno vam hvala. Puno vam hvala. Puno vam hvala. Ovim je za mene konferencija u Davosu završena. Ne dozvoljavate mi da govorim. Gospodin Peres je govorio 25 minuta, ja sam govorio 12 minuta.”, kazao je Erdoan i napustio panel. Odmah je napustio i Davos. Na aerodromu Ataturk u Istanbulu dočekale su ga mase ljudi sa zastavama Turske i Palestine.

U izjavi o ovom događaju: Erdogan je rekao:
“Jesam blag, ali nisam pokorna ovca..Mislim da poslije ovoga više nikada neću doći u Davos”, poručio je Erdoan.

Verbalni sukob je izuzetno neuobičajena stvar za elitni skup u Davosu koji okuplja poslovne i političke lidere, obično obilježen traženjem konsenzusa i učtivim dijalozima, ukazuje AP.

Okupljeni su bili zapanjeni zbog napete situacije. Nakon incidenta, osnivač foruma Klaus Švab se izvinio Erdoanu.

Ajša Hafizović-Hadžimešić
(www.preporod.com)

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Thursday, January 29, 2009

Dossier: Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ)

Religionsunterricht in Österreich

Ja zu konstruktiver Kritik - Nein zu Diffamierung
Im Schlechten liegt auch das Gute. – Angenehm kann für alle Beteiligten das Ergebnis einer der breiten Öffentlichkeit bisher nur in Auszügen bekannten Studie, bei der islamische Religionslehrer befragt wurden, gewiss nicht sein – genauso wenig der skandalheischende Umgang mancher Medien damit. In der Gemeinschaft ist die Betroffenheit groß. Nicht nur die Lehrerschaft fühlt sich an den Pranger gestellt. Generell wächst die Sorge, negativen Stereotypen und Ängsten gegen Muslime werde in einer Weise Nahrung gegeben, dass ernste Auswirkungen auf das gesellschaftlichen Klima in Österreich die Folge sind. Nun gilt es gerade in diesen Turbulenzen einen womöglich noch zielsichereren Kurs für die Zukunft zu finden. Durch die Debatte der letzten Tage aufgeworfene Fragen sind ernst zu nehmen.

So wie die Islamische Glaubensgemeinschaft in den vergangenen Jahren erfolgreich einen Schwerpunkt setzte, das Bewusstsein zu fördern, dass es absolut vereinbar ist, sich gleichzeitig als Muslim und als Österreicher zu fühlen und Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus und Menschenrechten zu bejahen und zu leben, muss es zutiefst betroffen machen, wenn gerade bei manchen möglichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dieses Gedankens anscheinend noch Nachholbedarf besteht. Von der Islamischen Glaubensgemeinschaft abgehaltene Imamekonferenzen hatten die Vereinbarkeit einer Identität als Muslim und Europäer theologisch begründet ausgeführt und nachhaltig zur Bewusstseinsbildung beigetragen.

Jetzt gilt es sachlich, nüchtern und fair eine Analyse der kompletten Studie vorzunehmen, um daraus Schlüsse für künftiges Handeln zu ziehen. Diese werden in zwei wesentliche Richtungen gehen: Aufklärung und noch mehr Präsenz der Fachinspektoren in Bezug auf den konkreten Unterricht, die ja nicht nur für Administratives zuständig sind, sondern auch bei Inhalten und Stil für Qualität zu sorgen haben. Schon sei einigen Wochen steht fest, dass Themenschwerpunkte der Lehrerfortbildung um die Begriffe „Demokratie“ und „Menschenrechte“ kreisen werden.

Festzuhalten ist, dass die Studie mit Zustimmung der Islamischen Glaubensgemeinschaft erfolgte. Die Fragebögen wurden bei einer Lehrerversammlung im Sommer 2007 verteilt. In der Selbstverständlichkeit die Freiheit der Wissenschaft zu respektieren war rückblickend verabsäumt worden, in die Formulierung der Fragestellung einzugreifen. Es hätte auffallen müssen, dass irritierende Wendungen darunter waren, die suggestiv eine Antwort vorgeben – was wohl auch nicht im Sinne eines fundierten Ergebnisses sein kann. Wenn bei den Fragen nach Demokratie und Menschenrechten der Anschein erweckt wird, dabei handle es sich um Gegensätze zum Islam, ist dies problematisch. Werden diese als a priori unvereinbar mit dem Islam dargestellt, mag dies zur negativen Antwort verleiten. Bei einer klaren Formulierung wie: „Sind Islam und Demokratie vereinbar?“ wäre ein anderes Ergebnis zu erwarten gewesen. Dann steht zu vermuten, dass nicht 73.6 % sondern an die 100 % die Demokratie bejaht hätten.

Eine ständige Qualitätssicherung und -steigerung des islamischen Religionsunterrichtes ist seit Jahren nicht nur ein Anliegen der islamischen Glaubensgemeinschaft, sondern hier werden kontinuierlich wichtige Maßnahmen gesetzt. Dazu gehören an erster Stelle die Schaffung adäquater Bildungseinrichtungen für Religionslehrer: die IRPA für die Ausbildung, das IHL für die Fortbildung bereits in Dienst stehender Lehrer und die Islamische Religionspädagogik an der Universität Wien. Im Auswahlverfahren der Lehrer ist eine strukturierte Aufnahmsprüfung generell Pflicht, auch für Absolventen der IRPA. Die Erhöhung der Zahl der Fachinspektoren von einer Person auf inzwischen acht brachte Verbesserungen für den Unterrichtsstil. Heute werden zusätzlich zu den Büchern Arbeitsblätter und anderes didaktische Material eingesetzt. Methodenvielfalt ersetzt den früher oft üblichen Frontalunterricht und schafft ein Klima, in dem sich die Schüler zu Mündigkeit entwickeln können. Die Ziele des Religionsunterrichtes, Orientierung gerade in der Frage der Identität zu geben, werden damit besser umgesetzt. (siehe auch die unten angeführten „Ziele des Religionsunterrichtes“, bzw. http://www.derislam.at/islam.php?name=Themen&pa=showpage&pid=154 ) Stundenverlaufspläne sind an Stelle der bloßen Themenvorgabe durch den Lehrplan getreten und geben Unterrichtenden praktische Anleitung. Diese fließen auch in das Großprojekt einer Neuformulierung des Lehrplans ein.

Eine konkrete Beschuldigung gegen uns namentlich bekannte Personen liegt nicht vor. In der Studie geht es lediglich um eine statistische Erhebung. Wenn eine konkrete Person in der Klasse je Schülerinnen und Schüler anti-demokratisch oder die Prinzipien des österreichischen Rechtsstaates angreifend zu beeinflussen suchte, so würde dies – so erwiesen – geahndet.

Der islamische Religionsunterricht stellt ein wesentliches Mittel im Sinne der Integration in Österreich lebender Muslime dar. Dieser großen Chance und Verantwortung gewissenhaft nachzukommen und dabei Bereitschaft zu ständigen Verbesserungen zu haben, muss einen selbstverständlichen Arbeitsauftrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft bilden.

Wien, am 29. Jänner 2009

Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft

Ziele des Islamunterrichtes an öffentlichen Schulen

- Einheitliche und gesicherte Inhalte
Der Islam steht zunehmend im Brennpunkt. Umso wichtiger ist es für die muslimische Minderheit in Österreich der Jugend eine solide und ausgewogene Vermittlung religiöser Inhalte weitergeben zu können, die sowohl inhaltlich hochwertig ist, als pädagogischen Ansprüchen Folge leistet.

- Betonung des islamischen Weges der Mitte
Eine solide Ausbildung über islamische Inhalte gepaart mit einer zu eigenem kritischen Denken anregende Unterrichtsführung erzieht zu einer Haltung der Mäßigung, der Bewusstheit der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung im Sinne des Gemeinwohls und einem ethischen Handeln, das auf gegenseitigen Respekt und Verständnis ausgerichtet ist. Der Islam bietet eine Fülle von Inhalten, die mit dem modernen Begriff „Friedenserziehung“ zu beschreiben sind. Hier liegt ein Schwerpunkt der Arbeit der LehrerInnen.

- Förderung der eigenen Identität
Der Islamunterricht führt Kinder und Jugendliche zusammen, die aufgrund ihrer Herkunft einen unterschiedlichen Hintergrund haben. So wird eine lebendige Reflexion über die eigene Identität als Muslime gefördert. Das Verbindende steht im Vordergrund und jegliche chauvinistische Nationalismen werden im Rahmen der antirassistischen Ausrichtung des Islam kritisch zurückgewiesen. Gerade für junge Menschen der zweiten und dritten Generation bietet der Religionsunterricht eine wichtige Orientierung und einen geschützten Raum, um über die eigene soziale Rolle nachzudenken.

- Bewusstmachung der Kompatibilität einer islamischen Lebensweise mit dem Gefühl der Zugehörigkeit zu Österreich und Europa
Die Frage nach der Integration des Islam in Europa kann im Unterricht aufgegriffen werden und im Gespräch mit den SchülerInnen die Vereinbarkeit ihrer Identität als Muslime und Menschen, die den Lebensmittelpunkt Österreich teilen, herausgearbeitet werden.

- Umgang mit Vielfalt
Indem der Reichtum innerhalb des Islam für die SchülerInnen durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und islamischen Rechtsschulen erfahrbar wird, werden auch Ansätze für eine positive Bewertung vielfältiger Zugänge geliefert, die zugleich vielfältige Lösungsmodelle anbieten können. Dabei unterstützt die gemeinsame Basis der zentralen Kernaussagen des Islam den innermuslimischen Diskurs, der hier einen einigenden Rückhalt findet.

- Förderung des konstruktiven innermuslimischen Dialogs
Muslime in Europa sehen sich einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Die Schule als ein Ort der Bildung schafft Voraussetzungen dafür, dass Muslime in Österreich ihr eigenes Profil gewinnen können und im späteren Leben fähig sind, kritisch und eigenständig an aktuelle Fragen zu gehen. Schließlich regt der Islamunterricht auch zu einer Beschäftigung mit Unterschieden zwischen Tradition und islamischer Lehre an.

- Eintreten für Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen
Die kritische Auseinandersetzung mit Traditionen, die mit dem Islam scheinbar begründet werden, aber diesem mitunter zuwiderlaufen, ist gerade bei der Behandlung der Stellung der Frau wichtig und kann helfen, alte dem Islam widersprechende Rollenmuster zu revidieren.

- Kompetenz im Umgang mit Vielfalt in der eigenen Gruppe als Schlüssel zu einer generellen Bejahung von Vielfalt
Unsere Gesellschaft ist pluralistisch und „Diversität“ längst ein Fachwort, das Eingang in die Beschäftigung mit Wegen gefunden hat, die uns diese Vielfalt als gemeinsame Chance begreiflich und nutzbar machen. Wer sich mit Vielfalt innerhalb des eigenen Kontextes auseinander gesetzt hat, kann leichter die so gewonnen Erfahrungen gesamtgesellschaftlich übertragen.

- Wissen als Prämisse für einen breiten Dialog
Erfreulicherweise gewinnt der Dialog an immer größerer Bedeutung. Ein breiter Dialog, an dem große Teile der Bevölkerung teilhaben, verlangt nach Dialogpartnern, die durch ihre Sachkenntnis die Qualität des Diskurses sichern. Wird die „Brückenbauerfunktion“ der jungen muslimischen Generation oft angeführt, so gehört dazu auch eine Ausbildung über den eigenen religiösen Hintergrund wie sie der Islamunterricht leistet.

- Integration durch Partizipation
Das Motto der Islamischen Glaubensgemeinschaft zum 25jährigen Jubiläum lässt sich ganz besonders auf den Islamunterricht umlegen. Ziel ist es schließlich, junge muslimische Menschen dazu heranzubilden, wertvolle Mitglieder in der Gesellschaft zu sein und sie zu ermutigen, durch Teilhabe an einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben mitzuwirken.

(übernommen von IGGIÖ - www.derislam.at)

Häupl überlegt Gesetzesänderung

In der Debatte über die Studie zu den Islamlehrern in Österreich haben sich am Donnerstag auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Wiens Bürgermeister Michael Häupl (beide SPÖ) zu Wort gemeldet.

Die Ministerin ortet Handlungsbedarf, Häupl will nächste Woche mit ihr sprechen, “um zu überlegen, was man da legislativ machen” könne.

“Komplexer Prozess”
Schließlich ließen einen die Ergebnisse, wonach ein Fünftel der Befragten die Demokratie als unvereinbar mit dem Islam ablehnt, nicht ruhig schlafen, so Häupl: “Wenn ich so eine Studie von autochthonen österreichischen Lehrern hätte, würde mich der Schlag treffen.”

Allerdings könne man rechtlich in einem solchen Fall leichter eingreifen. Auf Anfrage der Grünen sprach sich der Bürgermeister im Gemeinderat zwar dafür aus, dass es im Zuge der Ausbildung für Religionslehrer allgemeine Standards geben sollte.

Ihm sei jedoch bewusst, dass das einen komplexen Prozess nach sich ziehen würde. “Am Ende werden wir vor einer Diskussion stehen: ‘Werden wir das Konkordat ändern oder nicht”, warnte Häupl.

Auswirkung auch auf Katholiken?
Häupl deutet damit an, dass Änderungen für islamische Religionslehrer auch Folgewirkungen für katholische Religionslehrer haben würden. Denn das Religionsunterrichtsgesetz von 1949 legt fest, dass die staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften für die Ausbildung und Auswahl ihrer Lehrer zuständig sind. Dem Staat obliegt nur die Dienstaufsicht - mehr dazu in wien.ORF.at.

Schmied: “Ernsthaft dabei”
Schmied sagte in der ZIB, sie sei bei dem Thema “sehr ernsthaft dabei”, zunächst sei eine Bestandsaufnahme notwendig. Wie schon in ihrer ersten Reaktion kündigte sie an, ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), Anas Schakfeh, suchen zu wollen.

ÖVP sieht Schakfeh gefordert
Die anderen heimischen Parteien hatten sich bereits zuvor alarmiert gezeigt: Die Islamische Glaubensgemeinschaft müsse “dafür Sorge tragen, dass die islamischen Religionslehrer mit der Rechts- und Werteordnung in Österreich konformgehen”, so Sirvan Ekici, Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei.

Die Studie sorgt weiterhin für Aufregung bei den Parteien. Die SPÖ pocht auf eine “umfassende Erklärung” seitens der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Es müsse sichergestellt werden, dass keine fundamentalistische oder demokratiefeindliche Haltung in den Schulen zum Ausdruck gebracht werde, forderte SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer.

BZÖ und FPÖ fordern harte Maßnahmen
BZÖ-Menschenrechtssprecher Gerald Grosz forderte eine Änderung des Religionsunterrichtsgesetzes. Um radikale Tendenzen im islamischen Religionsunterricht zu vermeiden, solle in Zukunft der Staat und nicht die Religionsgemeinschaften entscheiden, wer als Religionslehrer zugelassen wird, forderte Grosz in einer Aussendung.

Sollte die “bisher untätige Unterrichtsministerin” nicht umgehend handeln, brauche man sich in Österreich “nicht zu wundern, wenn unter den Augen des Staates ideologische Erben von Terrorregimen in Österreich herangezogen werden”.

Man müsse “hart gegen islamistische Umtriebe an Schulen und Moscheen vorgehen”, forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Die Kontrolle, dass Lehrer nicht gegen die “freiheitlich-demokratische Grundordnung der Republik Österreich aufstacheln”, könnte das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wahrnehmen, “zumal die Islamische Glaubensgemeinschaft dazu offenbar nicht in der Lage oder nicht gewillt ist”, so Mölzer.

Grüne warnen vor “Parallelgesellschaft”
Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, will indes eine “generelle Diskussion” über die Inhalte des Religionsunterrichts sowie die dienstrechtliche Stellung der Lehrpersonen führen.

“Wer die Menschenrechte ablehnt oder die Todesstrafe für abtrünnige Muslime befürwortet, hat an einer österreichischen Schule nichts verloren”, meinte Walser in einer Aussendung. Angesichts der Ergebnisse der Studie warnte er vor einer “Parallelgesellschaft” - mehr dazu in wien.ORF.at.

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Tuesday, January 27, 2009

Dossier: Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich - IGGIÖ

Österreich: Kritik an Islamischer Glaubensgemeinschaft

 
Nachdem eine Studie Mängel beim islamischen Religionsunterricht aufgedeckt hat, wächst die Kritik an der Islamischen Glaubesgemeinschaft. Mehrere muslimische Verbände sagen, dass die Amtszeit von Anas Shakfeh, dem Präsidenten der Glaubensgemeinschaft und zugleich obersten Religionsinspektor, längst abgelaufen ist.

Kritik an Islamischer Glaubensgemeinschaft wächst

Im Jahr 2001 haben die Muslime das letzte Mal ihre offizielle Vertretung gewählt, die Islamische Glaubensgemeinschaft. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre, ist also längst abgelaufen. Trotzdem steht in den Sternen, wann die nächsten Wahlen stattfinden werden.

Klage aus Oberösterreich eingebracht
Günther Ahmed Rusznak vom Islamischen Informations- und Dokumentationszentrum in Oberösterreich hat deshalb eine Klage gegen die Glaubensgemeinschaft eingebracht. Sein Ziel: Die Republik soll einen Kurator für die Glaubensgemeinschaft einsetzen: “Die Legitimation von Herrn Anas Shakfeh wird immer geringer, die Glaubwürdigkeit wird immer geringer, es gibt keine Verfassung, die entsprechen würde, man versucht verzweifelt, die alten Strukturen aufrechtzuerhalten.”

Auch schiitische und alevitische Gruppen kritisieren
Ähnliche Kritik kommt von schiitischen und alevitischen Gruppen. Der Hintergrund: Seit Jahren wird über eine neue Verfassung für die Glaubensgemeinschaft beraten, also quasi die Statuten. Der Prozess geht äußerst schleppend vor sich: Dem Kultusamt im Unterrichtsministerium, das die Verfassung genehmigen muss, wurden bereits mehrere Vorschläge vorgelegt, die bisher als mangelhaft zurückgeschickt wurden.

Türkische Kultusgemeinde fordert offene Wahlen
Das sei ein katastrophales Zeichen meint Birol Kilic von der Türkischen Kulturgemeinde Österreich: “Es sollte einfach hier offene Wahlen geben, es sollte die Verfassung geändert werden. Wenn es um islamische Angelegenheiten geht, dann spricht die Islamische Glaubensgemeinschaft - im Namen aller Muslime. Deshalb ist es so wichtig, wer dort gewählt wird. Wir wollen dort nicht Leute haben, die Politik und Religion vermischen.” Niemand wisse genau, wieviele der 400.000 Muslime überhaupt Mitglied bei der Glaubenssgemeinschaft sind. Die Angaben schwanken zwischen 16.000 und 4.000. Kritiker gehen überhaupt nur von einigen hundert aus.

Glaubensgemeinschaft wehrt sich
Die Sprecherin der Glaubensgemeinschaft Baghajati findet die Kritik unfair: Man gehe bei der Erstellung der neuen Verfassung eben sorgfältig vor. Das brauche seine Zeit: “Tatsächlich ist es so, dass der Prozess, dass auch nach diesen Statuten gewählt werden kann, einfach eine Zeit beansprucht hat, die wohl auch unterschätzt wurde.” Einen Termin für die Wahl will Baghajati nicht nennen.

Rechtsexperte: “Staat kann keine Wahlen erzwingen”
Die Organe - Vorstand, Präsident - seien bis dahin außerdem weiter regulär im Amt - das stimmt, allerdings nur durch eine Art Notfallsparagraphen. Laut dem Religionsrechtsexperten Richard Potz von der Universität Wien hat der Staat praktisch keine Möglichkeiten eine Glaubensgemeischaft zu zwingen, ausstehende Wahlen abzuhalten.

Kein Kommentar vom Kultusamt
Im Kultusamt gibt man sich dementsprechend bedeckt: Es gebe Gespräche mit der Glaubensgemeinschaft zu dem Thema. Aufgrund der vorliegenden Klage könne man in der Sache aber keine weiteren Auskünfte erteilen.

(Ö1 Morgenjournal - Markus Müller)

Aufregung um Islamunterricht: Muslimische Religionslehrer in Österreich sollen schlecht qualifiziert sein


Islamlehrer-Studie sorgt für Wirbel

Von Stefan Beig

Aufzählung 22,6 Prozent haben eine “fanatische Haltung”.
Aufzählung Eine eigene Lehrveranstaltung für Islamlehrer ist nun geplant.
Aufzählung Muslime beschweren sich schon seit Jahren.
Aufzählung Freunderlwirtschaft statt Qualifikation?

Wien.Eine umfassende wissenschaftliche Studie lässt die Wogen hochgehen: 73 Prozent der Islamlehrer in Österreich haben weder eine pädagogische noch theologische Ausbildung, mehr als 20 Prozent lehnen die Demokratie ab, für 44 Prozent ist die Vermittlung von Überlegenheitsgefühlen vorrangiges Ziel und 18,2 Prozent äußern Verständnis dafür, vom Islam abgefallene Muslime mit dem Tod zu bestrafen. Studienautor Mouhanad Khorchide, selber Islamlehrer und Imam, kommt zum Schluss, dass 22,6 Prozent der Islamlehrer eine “fanatische Haltung” haben.

Kritiker der Führung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) sehen sich bestätigt. “Wir haben bei Recherchen immer wieder Klagen über demokratiefeindliche Positionen islamischer Religionslehrer gehört”, meint der Politikwissenschafter Thomas Schmidinger, der im Herbst das “Handbuch des politischen Islam” herausbrachte. “Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen unsere Kritik an der derzeitigen Form des Religionsunterrichts und der dafür verantwortlichen Führung der IGGiÖ.” Wer zum Islamlehrer befähigt ist, entscheidet IGGiÖ-Präsident Anas Schakfeh.

Im Gespräch mit der “Wiener Zeitung” bezweifelt Schakfeh die Ergebnisse: “Ich vermute, dass die meisten Lehrer durch die Fragestellung irritiert wurden. Die Frage ‚Lehnen Sie die Demokratie ab, weil sie mit dem Islam unvereinbar ist‘ suggeriert bereits, dass Islam und Demokratie unvereinbar sind. Das war unsauber.” Bei den Imam-Konferenzen wurden gerade Menschenrechte und Demokratie als mit dem Islam vereinbar hervorgehoben. Schakfeh beteuert, dass auch die Islamlehrer diese Einschätzung teilen: “Die islamischen Prinzipien sind die Grundlage für die Menschenrechte. Nun werden wir aber für alle Islamlehrer eigene Lehrveranstaltungen durchführen, in denen wir das hervorheben.”

Kritik am Unterricht kommt aus den eigenen Reihen

Bisher waren Muslime selbst die lautesten Kritiker der IGGiÖ-Führung. Besorgte türkische Eltern legten schon vor Jahren dem Unterrichtsministerium Mitschriften aus dem Islamunterricht vor – mit deutlichen Zitaten: “Der Islam verbietet, dass Männer und Frauen zusammensitzen.”, “Die Selbstmordattentäter im Irak und in Palästina opfern sich für Gott auf. Es ist ein Krieg für die Religion.”, “Es ist eine Sünde, Militärdienst in Ländern zu leisten, die nicht vom Islam regiert werden.”

2002 wandten sich einige an die Öffentlichkeit: “Die Lehrer hetzen unsere Kinder gegen Israel und die USA auf”, berichtete ein empörter türkisch-stämmiger Familienvater der Wochenzeitschrift “profil”. Ali Yavuz Kuscu, Präsident des Dachverbands von 182 türkischen Vereinen, empfahl den Eltern, die Kinder vom islamischen Religionsunterricht abzumelden, da “die meisten Lehrer sehr oft fundamentalistisch eingestellt sind.” Tatsächlich besucht derzeit nur die Hälfte aller muslimischen Schüler den Religionsunterricht.

Laut Schakfeh gab es 1982, als der Islamunterricht in Österreich eingeführt wurde, noch keine qualifizierten Lehrer. Das änderte sich 1998 mit der Schaffung der Islamischen Religionspädagogischen Akademie (Irpa) in Wien. Freilich: Bislang haben erst 50 Studenten die Irpa abgeschlossen, österreichweit gibt es aber 350 Lehrende. Dazu Schakfeh: “Auch die übrigen Lehrer sind qualifiziert. Alle müssen eine pädagogische Ausbildung und eine Eignungsprüfung machen. Jährlich werden fünf bis sechs neue Islamlehrer angestellt. Alle davon sind entweder Irpa-Studenten oder Irpa-Absolventen.”

Einige Islamlehrer – ihre Namen sind der Redaktion bekannt – widersprechen dieser Darstellung. “Seit 2003 wurden zahlreiche Lehrer angestellt, die an der Irpa studiert haben und auch nicht Deutsch sprechen”, meint ein Religionspädagoge. Als Beispiele für unqualifizierte Lehrkräfte werden etwa ein ehemaliger Zeitungsverkäufer, eine Kellnerin oder ein Arbeiter des Automobilherstellers Magna Steyr genannt. Selbst unter den Fachinspektoren gebe es Personen, die abgesehen von einem Schulabschluss keine Qualifikation vorweisen könnten. Von den Behörden wurde Anfang dieses Schuljahres einzig die Bestellung eines Palästinensers abgelehnt, gegen den damals noch die Staatsanwaltschaft Wien wegen Terrorismusfinanzierung ermittelte.

“Wichtigstes Qualitätskriterium ist, dass die Lehrer nicht die IGGiÖ-Führung kritisieren”, berichtet ein Pädagoge. Prominentes Opfer sei Husein Veladzic, ein bosnischer Islamlehrer in Oberösterreich. Veladzic berichtet: “Ich übte Kritik am Umgang der Linzer Religionsgemeinde mit den Geldern. Damit wurde ich zum schwarzen Schaf.” 2006 bekam er ein Schreiben in gebrochenem Deutsch: “Das Schulamt der IGGiÖ hat gegen Sie ein Disziplinär Verfahren wegen Verunglimpfung bzw. Ihres Arbeitgebers eingeleitet.” Veladzic reichte über seinen Anwalt eine Stellungnahme ein. Auf eine Antwort der IGGiÖ wartet er bis heute. Schakfeh spricht von Denunzierung. “Wir hätten Veladzic entlassen sollen, was wir aber aus Mitleid nicht getan haben.”

Ebenfalls in Oberösterreich ging der Muslim Günther Ahmed Rusznak 2007 zum Landesschulratspräsidenten mit einer Liste von Islamlehrern, die kaum Deutsch können. “In Oberösterreich müssen heute alle Lehrer eine eigene Deutschprüfung ablegen”, bekräftigt dazu der IGGiÖ-Präsident.

Irpa-Dozent wetterte gegen die Schiiten im Irak

Für innerislamsiche Schwierigkeiten sorgte in den letzten Jahren auch ein Irpa-Dozent, der mit Freitagspredigten in einer Wiener Moschee die Schiiten verärgerte: “Die Iraner und ihre Männer im Irak haben eine ‚gewalttätige Schule‘ erfunden”, rief er etwa bei einer Trauerveranstaltung für Saddam Hussein. “Sie schlitzen die Menschen im Irak mit Bohrern bei lebendigem Leib auf.” Einmal hätten die Schiiten “einem Kind den Bauch aufgeschlitzt, ihn danach mit Reis gefüllt und die Leiche gegrillt und seinen Angehörigen zurückgegeben.”

Ein gebürtiger Iraker berichtet der “Wiener Zeitung”: “Al-Janabi hetzte die Leute auf und erhob wilde Beschuldigungen gegen die Schiiten im Irak. Dass so jemand ungestört hier wirken kann, ist sehr schlecht für Österreich.” Einzelne Personen sollen sich bei der IGGiÖ und der Moschee-Führung beschwert haben. Schakfeh verweist darauf, dass der Imam nicht mehr aktiv ist: “Als Al-Janabi einmal über das Ziel hinausgeschossen ist, habe ihm nahegelegt, nicht länger in der Moschee zu predigen.” Seit der Umstellung der Irpa zu einer Hochschule unterrichtet Al-Janabi angehende Lehrer auch nicht mehr.

Printausgabe vom Donnerstag, 29. Jänner 2009

(http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=394060)

Wie demokratiefeindlich sind Islamlehrer?

Studienautor Mouhanad Khorchide im Gespräch mit Hans Rauscher über seine viel diskutierte Umfrage unter muslimischen Religionslehre

“Provokation war überhaupt nicht die Intention der Arbeit”, meint Mouhanad Khorchide über seine viel diskutierte Studie zu Islam-Lehrern in Österreich. Die Arbeit sei für die Konzipierung einer zeitgemäßen Religionspädagogik in Österreich gemacht worden. Khorchide hebt das “Positive” seiner Umfrage hervor und meint, dass “immerhin 80 Prozent der tätigen muslimischen Religionslehrer kein Problem mit der Demokratie haben.” Dies sei schon eine beachtliche Zahl, wenn man bedenke, dass die Aufklärung im Islam erst relativ am Anfang stehe.


Bessere Kontrolle gefordert

Zu den 20 Prozent islamischen Religionslehrern, die laut der Befragung schon ein Problem mit der Demokratie haben, fordert Khorchide eine bessere Kontrolle durch Schulinspektoren. Die Religionslehrer müssten in Richtung Aufklärung aus- und fortgebildet werden, was gegenwärtig noch nicht ausreichend passiere. Das Problem habe schon in den 80-er-Jahren begonnen, in denen man den islamischen Religionsunterricht gestartet habe, ohne sich von Seiten des Staates oder der Glaubensgemeinschaft Gedanken darüber zu machen. Die Lehrer wurden schnell angeworben, auf ihre Qualifikationen schaute niemand. Dadurch, dass 1997 die Ausbildung “viel zu spät” eingeführt wurde, beginnt sich laut Khorchide die Lage jetzt zu verbessern. Bis es flächendeckend ausgebildete Lehrer gibt, könnte es  jedoch noch eine Generation brauchen.

Problematisch ist für Khorchide, dass in Österreich die Glaubensgemeinschaften bestimmen, wer Lehrer ist und wer nicht. Dadurch entstünden gewisse Rivalitäten zwischen den einzelnen islamischen Vereinen und die Gemeinschaft besetzt die Lehrerposten, um alle gleichermaßen zu befriedigen. Qualität in der Ausbildung könnte deshalb nur vom Staat mittels Kontrolle oder Evaluation garantiert werden. Wie das genau aussehen sollte, erläuterte Khorchide im Anschluss an RAU-TV im Gespräch mit derStandard.at/Integration.

Ist Hans Rauscher islamfeindlich?

Zum Abschluss des Video-Interviews übernahm Khorchide selbst die Rolle des Interviewers und stellte Hans Rauscher die Frage: “Es heißt von vielen Muslimen, dass Sie ein islamfeindlicher Mensch sind. Woher kommt das?” Die Antwort findet sich im obigen Video.  (rasch, derStandard.at, 29.1.2009)

Muslimische Lehrer: Jeder fünfte gegen Demokratie

Großer Wirbel um Islam-Studie

Für große Aufregung sorgt eine Umfrage unter muslimischen Lehrern. Demnach lehnt jeder fünfte Demokratie als unvereinbar mit dem Islam ab. FPÖ, Grüne und ÖVP fordern Konsequenzen, das Bildungsministerium will einen umfassenden Bericht.

Umfrage unter 210 Lehrern

Im Rahmen einer Dissertation im Jahr 2007 wurden 210 muslimischen Lehrern befragt, nun veröffentlichte die Stadtzeitung “Falter” das Ergebnis: Demnach lehnen 21,9 Prozent der Befragten die Demokratie ab, weil sie sich nicht mit dem Islam vereinbaren lasse.

8,5 Prozent bezeichneten es als “verständlich, wenn Gewalt zur Verbreitung des Islam angewendet wird”. 18,2 Prozent äußerten Verständnis dafür, wenn Muslime, die vom Islam abgefallen sind, mit dem Tod bestraft werden. 28,4 Prozent sehen einen Widerspruch zwischen “Muslim sein” und “Europäer sein”.

Im Interview mit dem “Falter” bestätigte Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Qualitätsmängel im Religionsunterricht. Die antidemokratischen Einstellungen der Lehrer hält er demnach aber für “Privatmeinungen”.

Ministerin will mit Studien-Autor sprechen

Das Bildungsministerium forderte von der islamischen Glaubensgemeinschaft einen “umfassenden Tätigkeitsbericht” über die Arbeit der acht Fach-Inspektoren für den islamischen Religionsunterricht. Vorliegen soll dieser bis 12. Februar, hieß es in einer Aussendung des Ministeriums.

Außerdem kündigte Ressortchefin Claudia Schmied (SPÖ) ein Gespräch mit Shakfeh an, bei dem über die weitere Vorgehensweise der islamischen Glaubensgemeinschaft beraten werden soll. Schmied will darüber hinaus vom Autor der Dissertation sowie dem Vorstand des Instituts Islamische Religionspädagogik, Ednan Aslan, “umfassend über die Ergebnisse der Studie informieren lassen”, hieß es.

FPÖ: “Lehrer sofort suspendieren”

Nicht lange ließ auch die Reaktion der FPÖ auf sich warten: Die Studie zeige, dass der Weg zu einer offensichtlichen Radikalisierung der in Österreich lebenden Moslems geebnet werde, sagte FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky. Die gesamte Regierung sei nun “ohne Zögern” gefragt.

Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) müsse umgehend Maßnahmen ergreifen. Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) müsse dafür Sorge tragen, dass derartige radikal-islamische Ansichten umgehend aus dem Religionsunterricht verschwinden müssen. Jene Lehrer sollen sofort vom Unterricht suspendiert werden.

Grüne: “Kann nicht akzeptiert werden”

Die Ergebnisse der Umfrage könnten nicht akzeptiert werden, sagte die Schulsprecherin der Grünen, Susanne Jerusalem. Die in der Studie deutlich gewordenen Standpunkte seien mit der Aufgabe der österreichischen Schule nicht vereinbar und seien ein Missbrauch des Entgegenkommens Österreichs, dass Religionsgemeinschaften selbst die Lehrkräfte für die Schulen entsenden dürfen.

Jerusalem forderte den sofortigen Austausch von islamischen Religionslehrern, die Meinungen vertreten, die nicht dem Rechtsstaat entsprechen.

ÖVP: “Glaubensgemeinschaft soll handeln”

Der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft sei aufgerufen, sofort einzugreifen, sagte die Integrationssprecherin der ÖVP, Sirvan Ekici. Die in der Studie geäußerten Meinungen als Privatmeinung abzukanzeln, sei eindeutig zu wenig.

Die islamische Glaubensgemeinschaft solle sich ihrer Aufgabe bewusst werden und dafür Sorge tragen, dass die islamischen Religionslehrer mit der Rechts- und Werteordnung in Österreich konform gehen.

(Quelle: www.orf.at)

Ö1 Mittagsjournal - Markus Müller
http://oe1.orf.at/inforadio/101669.html

 

 

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Monday, January 12, 2009

GARDIJAN: STOTINE IZRAELSKIH VOJNIKA ODBIJAJU SLUŽITI U RATU PROTIV GAZE

Nedjelja, 18 Januar 2009. U subotu su britanske novine otkrile svjedočenja grupe izraelskih vojnika koji su odbili sudjelovati u ratu nad Pojasom Gaze. Vojnici su ono što se dešava u Gazi opisali kao divljaštvo, a drugi smatraju da se ubijanje civila ničim ne može opravdati.Gardijan prenosi izjavu jednog od rezervista, nakon što je odbio vojnu službu: “Vojska ne želi javno priznati da postoje oni koji odbijaju službu, zbog problema koji bi time nastao. To bi narušilo predstavu da su vojska i vlada jedinstvene u pogledu vođenja rata.

Dalje se dodaje kako je izraelska vojska preko medija izjavljivala da postoji ogromna podrška napadu na Gazu. Tokom priključivanja dodatnih vojnih snaga, pozvanih u vojni pohod, mediji su to nazvali “moralnim ratom”.

Novine pojašnjavaju da je jedan od aktivista organizacije koja se protivi ratu, objavio oglas u novinama, gdje osuđuje ubijanje stotina palestinskih civila i poziva vojnika da odbiju ratovanje u Gazi, nazivajući ova dešavanja “dosad neviđenim divljaštvom i nasiljem”.

Aktivista kaže da ovakva vrsta nasilja neće ostvariti bezbjednost svim Izraelcima, niti možemo stajati po strani, dok se stotine civila masakriraju od strane izraelske vojske”.

Gardijan ukazuje da nije jasno koliki je broj onih koji odbijaju priključenje vojnim operacijama u Gazi, jer ih vojska potajno vraća kućama. Međutim, aktivista je objavio da se jedan od zatvorenih rezervista koji je odbio ići u borbu zove Nvim Livna.

Nvim, inače poručnik po činu, odbio je borbu rekavši: “Ubijanje nevinih civila ne može se opravdati”, dodavši da ovakva vrsta ubijanja koja se zasniva na logici izraelskog nasilja, također nema smisla.

Jedan vojnik je dao izjavu novinama da se priključio vojsci, ubjeđen kako ratuje protiv terorističkih organizacija, ali je uvidio da je učesnik u sputavanju težnji Palestinaca za slobodom i gušenju protesta poljoprivrednika čija se zemlja otima. Isto tako, potvrdio je pretjeranu silu izraelske vojske protiv Palestinaca, koristeći ih kao živi štit.

Drugi vojnik prenosi da je 2003. godine osuđen na 18 mjeseci zatvora, zbog odbijanja da se bori protiv Palestinaca. Rekao je: “Izraelska vojska laže kada kaže da nema onih koji odbijaju službu. Postoji na stotine vojnika koji su potpisali peticiju protiv okupacije”.

On navodi da se vojska našla u teškoj situaciji kada je 27 pilota odbilo izvršavanje akcija likvidacije palestinskih vođa u Gazi. Kako prenosi Islamtoday.com  postupci vojske kroz duži period će proizvesti na hiljade dobrovoljaca, sinova i braće ubijenih i da će izazvati povećanje onoga što se naziva terorizmom.

H. Musagić

(Bhmuslimmonitor.info)

Evropski parlament donio rezoluciju o Srebrenici

Sarajevo, 15. januar 2009. (MINA) - Međunarodni institut za bliskoistočne i balkanske studije (IFIMES) iz Ljubljane, Slovenija, je povodom donošenja rezolucije o Srebrenici, koju je danas 15. januara/siječnja 2009. godine donio Evropski parlament (EP) na plenarnom zasjedanju u Strasbourgu, izdaje slijedeće saopštenje/priopćenje za javnost:

Danas 15. januara/siječnja 2009. godine Evropski parlament (EP) je na ovogodišnjem prvom plenarnom zasjedanju u Strasbourgu donio rezoluciju o Srebrenici, sa kojom EP poziva države članice EU i države zapadnog Balkana, da obilježe 11. juli/srpanj danom sjećanja na genocid u Srebrenici. U rezoluciji, koju su zajedno predložile sve političke grupacije u EP, naglašeno je, da je se potrebno podsjetiti i prikladno pokloniti svim žrtvama zločina, koji su počinjeni za vrijeme ratova na Balkanu.

Rezolucija je donesena tačno tri mjeseca od kada je u Briselu bila delegacija „Udruženja majki Srebrenice i Žepe”, koja je potpredsjednici Evropskog parlamenta Diani Wallis iz političke grupacije Liberala i Demokrata za Evropu (ALDE), izručila prijedlog rezolucije o Srebrenici u prisutnosti slovenskog poslanika u EP Jelka Kacina (LDS/ALDE). Diana Wallis je prošle godine zajedno sa slovenskim poslanikom u Evropskom parlamentu Jelkom Kacinom prisustvovala komemoraciji u Potočarima (Srebrenica). Uručivanju prijedloga rezolucije u EP prisustvovao je i vrhovni poglavar muslimana u Bosni i Hercegovini reisu-l-ulema dr. Mustafa Cerić.

U obrazloženju prijedloga rezolucije slovenski poslanik u EP Jelko Kacin je između ostalog rekao: »Srebrenica je i zataškavanje zločina i uništavanje masovnih grobnica. Srebrenicu moramo ugraditi u naše zajedničko historijsko pamćenje i u temelje proširenja EU na područje zapadnog Balkana. Ne smijemo pristajati na diskriminatorne i isključive stereotipe o pojedinim narodima, boriti se moramo protiv kolektivne krivice. Odgovorni za genocid u Srebrenici moraju u Haag, na sud, u zatvor, mi moramo zajednički pomoći graditi i omogućiti evropsku budućnost za Srebrenicu, za tamošnje ljude i cijelu Bosnu i Hercegovinu. Posebno bi se zahvalio konferenciji predsjednika, koja je jednoglasno podržala prijedlog, da mlade Bošnjake i Srbe iz Srebrenice zajedno, svake godine, pozovemo u EP, da bi izvan Srebrenice, bez pritisaka i stresova domaće sredine razmišljali, planirali i gradili zajedničku i ljepšu budućnost za Srebrenicu i cijelu BiH. Ova Rezolucija nije namijenjena prošlosti. Iako govori i o mrtvima namijenjena je živima i njihovoj boljoj budućnosti.

Međunarodni institut IFIMES pozdravlja donošenje rezolucije i nada se, da će se i države zapadnog Balkana odazvati i obilježiti 11. juli/srpanj kao dan žalosti i sjećanja na počinjeni genocid u Srebrenici. Majke Srebrenice, koje su u ratu izgubile svoje najbliže, svjesne su, da budućnost zapadnog Balkana nije moguća bez istine, pravde i pomirenja. Žele stabilnu i sigurnu regiju za sve generacije, koje dolaze, sa nadom, da se takvi zločini neće više nikada dogoditi.

Međunarodni institut IFIMES upozorava, da domaći političari u Bosni i Hercegovini i na zapadnom Balkanu ne smiju zloupotrijebiti donesenu rezoluciju o Srebrenici za pridobivanje političkih poena nego tu priliku treba iskoristiti kao korak naprijed ka neophodnom pomirenju na zapadnom Balkanu.

Kao što je zapisano u donesenoj rezoluciji, genocid u Srebrenici dogodio se u mjesecu julu/srpnju 1995. godine, kada su srpske snage pod komandom generala Ratka Mladića, koji je neposredno bio podređen tadašnjem predsjedniku Republike Srpske Radovanu Karadžiću, ubile preko 8.000 bosanskih muslimana (Bošnjaka) prije svega muškaraca i dječaka te deportirale skoro 25.000 žena, djece i starijih. Tako je počinjen najveći ratni zločin u Evropi poslije završetka Drugog svjetskog rata.

Evropski parlament je jedina institucija EU, koji neposredno predstavlja građane država članica, zbog toga je toliko još važnije, da je rezoluciju donio uz podršku svih poslaničkih grupa, što daje poseban pečat nedavno okončanoj godini međukulturnog dijaloga u Evropi, kaže se u saopćenju Međunarodnog instituta za bliskoistočne i balkanske studije iz Ljubljane.

Tekst rezolucije o Srebrenici

Rezolucija Evropskog parlamenta o Srebrenici

Evropski parlament,

- poštujući svoju rezoluciju od 7. jula 2005. “Balkan: 10 godina nakon Srebrenice”,

- poštujući Sporazum o stablilizaciji i pridruživanju između Evropske unije i Bosne i Hercegovine potpisanog 16. juna 2008. i preporuke o članstvu u Evropskoj uniji datih svim zemljama zapadnog Balkana na samitu Evropske unije u Solunu 2003. godine,

- poštujući Pravilo 103(4) svojih Pravila o postupku;

A. budući da je 11. jula 1995. bosanski grad Srebrenica, koja je u to vrijeme bila izolirana enklava koju je Vijeće sigurnosti UN proglasilo sigurnom zonom svojom odlukom donesenom 16. aprila 1993., pala u ruke snaga srpskih militanata koje je predvodio general Ratko Mladić a pod komandom tadašnjeg predsjednika Republike Srpske Radovana Karadžića;

B. budući da su u roku od nekoliko dana krvoprolića nakon pada Srebrenice snage bosanskih Srba, kojima je zapovijedao general Ratko Mladić i paravojne jedinice, uključujući srbijanske neredovite policijske jedinice koje su ušle na bosanski prostor iz Srbije, skupno smaknule više od 8000 muslimanskih muškaraca i dječaka, koji su tražili sigurnost na ovom području pod zaštitom Mirovnih snaga Ujedinjenih naroda (UNPROFOR); budući da je na silu deportovano skoro 25 000 žena, djece i starijih osoba, čineći ovaj događaj najvećim ratnim zločinom u Evropi od kraja Drugog svjetskog rata,

C. budući da se ova tragedija, koju je Međunarodni krivični sud za bivšu Jugoslaviju (MKSJ) proglasio činom genocida, odvila na mjestu koje su Ujedinjene nacije (UN) proglasile sigurnom zonom, zbog čega je ona simbol nesposobnosti međunarodne zajednice da intervenira u sukobima i zaštiti civilno stanovništvo,

D. uzimajući u obzir višestruka kršenja Ženevske konvencije koja su počinili vojnici bosanskih Srba nad civilnim stanovništvom Srebrenice, uključujući protjerivanje hiljada žena, djece i staraca kao i silovanje velikog broja žena,

E. budući da uprkos ogromnim naporima učinjenim do današnjeg dana da se otkriju i iskopaju masovne i pojedinačne grobnice te identificiraju tijela žrtava, do sada izvedena istraživanja ne dozvoljavaju potpunu rekonstrukciju događaja u Srebrenici i oko nje,

F. budući da nema stvarnog mira bez pravde, te budući da puna i bezuvjetna suradnja sa MKSJ ostaje osnovni zahtjev za zemlje zapadnog Balkana za budući nastavak procesa integracije u Evropsku uniju,

G. budući da je general Radislav Krstić kao pripadnik vojske bosanskih Srba prva osoba koju je MKSJ proglasio krivom zbog pomaganja i poticanja srebreničkog genocida, budući da je jedan od dvojice najistaknutijih optuženika Ratko Mladić još uvijek na slobodi skoro četrnaest godina nakon tragičnih zbivanja, i budući da je pozdravljeno to što je Radovan Karadžić prebačen u MKSJ,

H. budući da je institucionalizacija dana sjećanja najbolji način odavanja poštovanja žrtvama zločina i slanje jasne poruke budućim generacijama,

1. Evropski parlament se sjeća i odaje počast svim žrtvama okrutnosti tokom rata u bivšoj Jugoslaviji; izražava svoje saučešće i solidarnost sa porodicama žrtava, od kojih mnoge žive bez konačne potvrde o sudbini njihovih očeva, sinova, muževa ili braće; priznaje da je ovaj nastavak bola pogoršan propustom da se privedu pravdi odgovorni za ove događaje;

2. Poziva Vijeće i Komisiju da prikladno odaju počast godišnjici čina genocida Srebrenica - Potočari podržavajući priznanje Evropskog parlamenta o 11. julu kao danu sjećanja na srebrenički genocid u cijeloj Evropskoj uniji i poziva sve zemlje zapadnog Balkana da učine isto;

3. Poziva na dalje napore za privođenje pravdi ostalih bjegunaca, izražava svoju punu podršku važnom i napornom radu MKSJ i naglašava da je privođenje pravdi za zločine u i oko Srebrenice još važan korak prema miru i stabilnosti u regionu;

4. Naglašava važnost pomirenja kao dijela evropskog integracionog procesa; ističe važnu ulogu religijskih zajednica, medija i obrazovnog sistema u ovom procesu, tako da stanovništvo svih etničkih grupa može prevazići tenzije prošlosti i početi miroljubiv i iskren suživot u zajedničkom trajnom miru, stabilnosti i ekonomskom razvoju; podstiče sve zemlje da učine dalje napore i dođu do dobrih odnosa unatoč teskoj i opterećavajućoj prošlosti;

5. Nalaže svom predsjedniku da proslijedi ovu rezoluciju Vijeću, Komisiji, vladama država članica, Vladi i Parlametnu Bosne i Hercegovine, njenim entitetima i regionalnim jedinicama, i vladama i parlamentima država zapadnog Balkana.

Tekst rezolucije na engleskom jeziku

European Parliament resolution on Srebrenica

The European Parliament,

-  having regard to its resolution of 7 July 2005 on ‘The Balkans: 10 years after Srebrenica’,

-  having regard to the Stabilisation and Association Agreement between the European Union and Bosnia and Herzegovina signed on 16 June 2008 and the prospect of EU membership held out to all the countries of the western Balkans at the EU summit in Thessaloniki in 2003,

-  having regard to Rule 103(4) of its Rules of Procedure,

A.  whereas in July 1995, the Bosnian town of Srebrenica, which was at that time an isolated enclave proclaimed a Protected Zone by a United Nations Security Council Resolution of 16 April 1993, fell into the hands of the Serbian militias led by General Ratko Mladić and under the direction of the then President of the Republika Srpska, Radovan Karadžić,

B.  whereas, during several days of carnage after the fall of Srebrenica, more than 8000 Muslim men and boys, who had sought safety in this area under the protection of the United Nations Protection Force (UNPROFOR), were summarily executed by Bosnian Serb forces commanded by General Mladić and by paramilitary units, including Serbian irregular police units which had entered Bosnian territory from Serbia; whereas nearly 25 000 women, children and elderly people were forcibly deported, making this event the biggest war crime to take place in Europe since the end of the Second World War,

C.  whereas this tragedy, declared an act of genocide by the ICTY, took place in a UN-proclaimed safe haven, and therefore stands as a symbol of the impotence of the international community to intervene in the conflict and protect the civilian population,

D.   having regard to the multiple violations of the Geneva Conventions perpetrated by Bosnian Serb troops against Srebrenica’s civilian population, including deportations of thousands of women, children and elderly people and the rape of a large number of women,

E.   whereas in spite of the enormous efforts made to date to discover and exhume mass and individual graves and identify the bodies of the victims, the searches conducted until now do not permit a complete reconstruction of the events in and around Srebrenica,

F.   whereas there cannot be real peace without justice and whereas full and unrestricted cooperation with the ICTY remains a basic requirement for further continuation of the process of integration into the EU for the countries of the western Balkans,

G.   whereas General Radislav Krstić of the Bosnian Serb army is the first person found guilty by the ICTY of aiding and abetting the Srebrenica genocide, but whereas the most  prominent indicted person, Ratko Mladić, is still at large almost fourteen years after the tragic events, and whereas it is to be welcomed that Radovan Karadžić now has been
transferred to the ICTY,

H.  whereas the institutionalisation of a day of remembrance is the best means of paying tribute to the victims of the massacres and sending a clear message to future generations,

1.   Commemorates and honours all the victims of the atrocities during the wars in the former Yugoslavia; expresses its condolences to and solidarity with the families of the victims, many of whom are living without final confirmation of the fate of their fathers, sons, husbands or brothers; recognises that this continuing pain is aggravated by the failure to bring those responsible for these acts to justice;

2.   Calls on the Council and Commission to commemorate appropriately the anniversary of the Srebrenica-Potočari act of genocide by supporting the European Parliament’s recognition of 11 July as the day of commemoration of the Srebrenica genocide all over the EU and to call on all the countries of the western Balkans to do the same;

3.   Calls for further efforts to bring the remaining fugitives to justice, expresses its full support for the valuable and difficult work of the ICTY and stresses that bringing to justice those responsible for the massacres in and around Srebrenica is an important step towards peace and stability in the region;

4.  Stresses the importance of reconciliation as part of the European integration process; emphasises the important role of religious communities, the media and the education system in this process, so that civilians of all ethnicities may overcome the tensions of the past and begin a peaceful and sincere coexistence in the interests of enduring peace, stability and economic growth; urges all countries to make further efforts to come to terms with a difficult and troubled past;

5.  Instructs its President to forward this resolution to the Council, the Commission, the governments of the Member States, the Government and Parliament of Bosnia and placecountry-region Bosnia-Herzegovina and its entities, and the governments and parliaments of the countries of the western Balkans.

Georege Galloway o cionističkoj agresiji (Videosnimak)

http://video.google.com/videoplay?docid=2292420581942607932&hl=en

Demonstracije za Gazu u Novom Pazaru - govor muftije Muamera Zukorlića (Videosnimak)

http://video.google.de/videoplay?docid=8940184236455101306&hl=de

Jevrejski rabin protiv cionizma!: http://de.youtube.com/watch?v=qlGIQ5hOlF4

Jews against cionizm: http://www.jewsagainstzionism.com/


Ubijene palestinske curice


Babo nosi svoje ubijeno dijete


Okupatori kontrolišu genocidni arsenal


Ubijeno palestinsko dijete


Dženaza u Gazi

  Salahuddin Ejjubi

بسم الله الرحمن الرحيم

والصلاة والسلام على النبي الأمين وآله الكرام الطاهرين وأصحابه أجمعين

Kaže Allah dž.š : ”Mi smo tebe poslali kao milost svim svjetovima”

Kaže Poslanik a.s: ”Allah dž.š je uveo jednu ženu u Džehennem zbog mačke, koju je zatvorila, niti joj je dala šta da jede, niti ju je pustila da traži sebi hranu”

Također kaže Poslanik a.s: ”Allah dž.š je uveo drugu ženu u Džennet zbog psa, kojeg je napojila.”

I takvi smo mi Poslanikovi a.s sljedbenici i učenici, milost osjećamo prema svim svjetovima i ne samo prema muslimanima .

Upravo zbog toga nikada muslimani nisu bili optuženi za genocid .

Na osnovu navedenih hadisa mi vidimo izraelske Cioniste kao primjer žene iz prvog hadisa. S tom razlikom da je ona zatvorila mačku (stvorenje životinjske vrste), a Cionisti tako tretiraju najčasnije Allahovo stvorenje – Čovjeka. Ali srce normalnog čovjeka bez obzira kojoj vjeri pripada ne prihvata takvo stanje, niti židova, niti kršćana, niti budistu. Kroz povijest vidimo da je Jerusalem u jednom periodu bio bizantijski, sa većinskim bizantijskim stanovništvom. Zatim pada u ruke krstaša, u vrijeme krstaških ratova.

Pri zauzimanju Jerusalema krstaši masakriraju tamošnje stanovništvo-većinsko muslimansko. Preko sto godina nakon ovog genocida živjeli su Krstaši u Jerusalemu, ali Allahovi iskreni robovi nisu nikada bili pokolebani, niti su padali u depresiju i gubili nadu u povratak Jerusalema u ruke nosilaca bajraka milosti i tolerancije.

Njihovo povjerenje u Allahovo obećanje da će Jerusalem biti opet njihov je ostvaren pojavom Salahuddina.

Pod vodstvom Salahuddina Jerusalem je osvojen bez genocida bilo kojeg oblika.

Nisu rušene Allahove bogomolje bilo koje vjere niti je ubijano civilno stanovništvo. Tako su živjeli stanovnici Jerusalema u miru i slozi i međusobnom poštivanju, sve do dolaska Cionista koji počinju genocid nad muslimanima, od prvoga dana .

Takvo stanje je išlo do te granice da su muslimani danas skoncentrisani na maloj teritoriji Gaze i Zapadne obale .

Cionisti su učinili da su uslovi za njihov život ispod svake granice humanosti ( bez čiste vode, hrane, struje, medicinske pomoći i goriva). Pored svega muslimani ovog područja su živa meta Cionističkih granatiranja iz svih vrsta naoružanja.

I, sada, cionistički plan ulazi u zadnju fazu, čiji je cilj etnički očistiti Palestinu od muslimana.

Ali bez obzira na sve što Cionisti čine, muslimani ne smiju gubiti nadu u Allahovu milost. Umet je bio u težim situacijama kad su Bagdad (gl.grad Hilafeta) i Damask pali u ruke Tatara, koji su uništili sve što je islamsko.

U tim napadima rijeka Eufrat je tekla obojena u crveno od muslimanske krvi.

I nakon svega toga, Allah dž.š je ponovo vratio nosioce Njegove milosti da žive na tim područjima.

Neka znate o Muridi Božjeg Poslanika a.s, da ovaj Ummet nije rodio samo jednog kao što je bio Salahuddin, nego stalno rađa mnogo Salahuddina i druge poput Salahuddina kao : Nuruddin Zenki, Kutuz, Sultan Selim, Sultan Mehmet Fatih , Gazi Husrev-beg i još mnogo drugih .

Molim Allaha da nam ova palestinska situacija bude razlogom sjedinjenja naših srca i jedna karika u procesu buđenja ummeta milosti i tolerancije.

A milost i tolerancija su ono što najviše nedostaje današnjem čovjeku.

Vaš brat

Zejd

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Tuesday, January 6, 2009

Palestinski ambasador u posjeti reisu-l-ulemi

Sarajevo, 31. 12. 2008. (MINA) - Danas je reisu-l-ulema dr. Mustafa Cerić primio ambasadora države Palestine Amira Sakera Rostoma, koji ga je obavijestio o posljednjim zbivanjima u pojasu Gaze u Palestini, gdje je ubijeno više od 400 i oko 2000 ranjeno Palestinaca od posljedica izraelskog vojnog napada. Ambasador Rostom se zahvalio reisu-l-ulemi Ceriću na osudi izraelske agresije i pozivu svjetskim moćnicima da odmah i bezuvjetno učine sve što je u njihovoj moći da se zaustavi ubijanje nevinih ljudi. „Moj narod je u pojasu Gaze u teškoj situaciji i potrebna mu je svaka vrsta pomoći. Znam da ni vama u Bosni i Hercegovini nije lahko i zato nam je vaš glas protiv nasilja i poziva na mir u mojoj zemlji od posebnog značaja” - rekao je palestinski ambasadaor Rostom u razgovoru sa reisu-l-ulemom Cerićem.

„Mi smo tužni i žalosni zbog ubijanja i patnji kroz koja prolazi palestinski narod već decenijama. Nama nije jasno da se u Svetoj zemlji vodi sveti rat umjesto da se živi sveti mir među vjerama i narodima koji se pozivaju na svetost Božje riječi u Tevratu, Indžilu i Kur’anu. Svi Jevreji, kršćani i muslimani treba da se stide pred Bogom i svijetom za prolijevanje nevine ljudske krvi u Svetoj zemlji, gdje je jasno kazano otkad svijet postoji da „onaj koji ubije nevinog čovjeka kao da je ubio cijelo čovječanstvo, a onaj koji spasi jednog čovjeka kao da je spasio cijelo čovječanstvo” - izjavio je reisu-l-ulema Cerić.

Prihvaćen je prijedlog muftije tuzlanskog Husejna Kavazovića da u petak 02. januara, 2009/05. muharrema, 1430. godine svi hatibi u domovini i dijaspori posvete hutbu Palestini, da prouče dovu za mir između Palestinaca i Izraelićana radi mira u svijetu i pozovu muslimane na sergiju za pomoć Gazi ovog (02. 01. 2009) i idućeg petka (9.01.2009).

Reisu-l-ulema dr. Mustafa Cerić je izrazio nadu da će naša dova biti uslišana za mir u Svetoj zemlji i da će muslimani, kao i do sada, pokazati svoju solidarnost sa ugroženim i napaćenim ljudima ma gdje oni bili, a posebno u Palestini.

(izvor: www.rijaset.ba)

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Thursday, January 1, 2009

Jevreji, kršćani i muslimani treba da se stide zbog krvi u Svetoj zemlji

Sarajevo, 31. 12. 2008. (MINA) - Danas je reisu-l-ulema dr. Mustafa Cerić primio ambasadora države Palestine Amira Sakera Rostoma, koji ga je obavijestio o posljednjim zbivanjima u pojasu Gaze u Palestini, gdje je ubijeno više od 400 i oko 2000 ranjeno Palestinaca od posljedica izraelskog vojnog napada.

Ambasador Rostom se zahvalio reisu-l-ulemi Ceriću na osudi izraelske agresije i pozivu svjetskim moćnicima da odmah i bezuvjetno učine sve što je u njihovoj moći da se zaustavi ubijanje nevinih ljudi. „Moj narod je u pojasu Gaze u teškoj situaciji i potrebna mu je svaka vrsta pomoći. Znam da ni vama u Bosni i Hercegovini nije lahko i zato nam je vaš glas protiv nasilja i poziva na mir u mojoj zemlji od posebnog značaja” - rekao je palestinski ambasadaor Rostom u razgovoru sa reisu-l-ulemom Cerićem.

„Mi smo tužni i žalosni zbog ubijanja i patnji kroz koja prolazi palestinski narod već decenijama. Nama nije jasno da se u Svetoj zemlji vodi sveti rat umjesto da se živi sveti mir među vjerama i narodima koji se pozivaju na svetost Božje riječi u Tevratu, Indžilu i Kur’anu. Svi Jevreji, kršćani i muslimani treba da se stide pred Bogom i svijetom za prolijevanje nevine ljudske krvi u Svetoj zemlji, gdje je jasno kazano otkad svijet postoji da „onaj koji ubije nevinog čovjeka kao da je ubio cijelo čovječanstvo, a onaj koji spasi jednog čovjeka kao da je spasio cijelo čovječanstvo” - izjavio je reisu-l-ulema Cerić.

Prihvaćen je prijedlog muftije tuzlanskog Husejna Kavazovića da u petak 02. januara, 2009/05. muharrema, 1430. godine svi hatibi u domovini i dijaspori posvete hutbu Palestini, da prouče dovu za mir između Palestinaca i Izraelićana radi mira u svijetu i pozovu muslimane na sergiju za pomoć Gazi ovog (02. 01. 2009) i idućeg petka (9.01.2009).

Reisu-l-ulema dr. Mustafa Cerić je izrazio nadu da će naša dova biti uslišana za mir u Svetoj zemlji i da će muslimani, kao i do sada, pokazati svoju solidarnost sa ugroženim i napaćenim ljudima ma gdje oni bili, a posebno u Palestini.

(preuzeto sa www.rijaset.ba)

Zajednički apel za prekid sukoba u pojasu Gaze

21.12.2008. Gradonačelnica Sarajeva Semiha Borovac, kao članica Asocijacije gradova nosilaca poruke mira, i Jakob Finci, predsjednik Jevrejske zajednice u BiH, uputili su zajednički apel za prekid sukoba u pojasu Gaze na Bliskom istoku u kojima stradaju nevini civili.

“Na osnovu višestoljetne tradicije suživota muslimana-Bošnjaka, Jevreja i drugih naroda u Sarajevu, zajedničkih ratnih patnji u Drugom svjetskom ratu i ratnih stradanja u periodu 1992.-1995. godina u kojem su se sarajevski Jevreji i muslimani-Bošnjaci i drugi narodi međusobno ispomagali, činjenice da je Sarajevo član internacionalne Asocijacije gradova nosilaca poruke mira, upućujemo zajednički apel za mir u pojasu Gaze u kojem se dešavaju masovna stradanja ljudi i velika ratna razaranja”, kaže se u apelu.

“Vjerujemo da Izrael i Palestina uz pomoć međunarodne zajednice mogu doći do stabilnog mira u kojem će svi biti sretni i zadovoljni. Apeliramo na Ujedinjene nacije da preuzmu odgovornost i snažno i odlučno krenu u akciju zaustavljanja krvoprolića u pojasu Gaze. Tražimo od euroatlantskih asocijacija i velikih svjetskih sila da iskoriste svoj autoritet i zaštite pravo ljudi na život i mir. Duboko smo uvjereni da je svijet ponovo na velikom ispitu te da od efikasnosti rješavanja ovog pitanja u dobroj mjeri ovisi i globalni mir. Sarajevo odlučno odbacuje nasilje kao metod rješavanja političkih pitanja i poziva na dijalog i kompromis. Pozivamo se na svetost ljudskih života uime budućnosti cijele planete”, kaže se u zajedničkom apelu gradonačelnice Sarajeva Semihe Borovac i predsjednika Jevrejske zajednice u BiH Jakoba Fincija.

Apel je upućen i ambasadama Izraela i Palestine da učine napore da se na ovom području uspostavi obostrani mir, odnosno trenutni prekid vatre, kazala je gradonačelnica Sarajeva dodavši da je apel danas uputila i Asocijaciji gradova nosilaca poruke mira.

“Prvi januar je Svjetski dan mira i u tom povodu ovaj apel za mir je samo vapaj žednoga u pustinji, jer mira nema ni na Bliskom istoku ni na drugim dijelovima svijeta. Zbog toga naša želja je da mir zavlada na cijelom svijetu”, kazao je predsjednik Jevrejske zajednice u BiH Jakob Finci.

“Oni koji nisu prošli kroz rat ne znaju cijeniti mir. Mi koji smo preživjeli jedan, a neki naši sugrađani i dva rata, sigurno je da znaju cijeniti mir. Grad Sarajevo i svi njegovi građani će biti spremni da se uključe u onu vrstu pomoći koja bude bila potrebna i na način koji bude bio u granicama naših mogućnosti, koje su skromne, ali kad se od srca daje to dvostruko vrijedi”, kazao je Finci.

Parlament FBiH osudio krvoproliće na Bliskom istoku

Dom naroda Federalnog parlamenta danas je u Sarajevu usvojio Deklaraciju kojom osuđuje krvoproliće na Bliskom istoku.

Osudu nasilja koje se posljednjih dana dešava nad palestinskim narodom u pojasu Gaze, jučer je izrazio i Predstavnički dom Federalnog parlamenta u dokumentu nazvanom Rezolucija o osudi nasilja u Palestini.

Predstavnički dom je u tom dokumentu pozvao Ujedinjene narode i druge relevantne međunarodne faktore da hitno zaustave stradanje nedužnih, među kojima je veliki broj žena i djece.

(preuzeto od FENA)

Svijet ignorira Palestinu kao nekad BiH

31.12.2008. ‘Napadi cionističkih snaga na pojas Gaze nesumnjivo podsjećaju na genocid koji su Srbi izvršili nad stanovništvom Bosne i Hercegovine’, riječi su Manouchehra Mottakija, iranskog ministra vanjskih poslova.

U izjavi iranskog ministra vanjskih poslova koju je poslao stranim diplomatima u Teheranu, ministar je otkrio da se jasno vidi da svijet ignorira ubijanja u Gazi kao što je nekad ignorirao ratne strahote u BiH.

‘Cionistički režim krši Ženevsku konvenciju i sva druga postojeća pravila i zakone o ratovanju i humanosti. Cionisti postupaju isto kao i srpske vojne snage u slučaju genocida u Bosni i Hercegovini’, stoji u Mottakijevoj izjavi.

Mottaki je dodao da Iran stoji na potpunom raspolaganju Palestini što se tiče humanitarne pomoći, te da poziva sve druge zemlje svijeta da se pridruže u zaustavljanju cionista u njihovim namjerama.

Iranski ministar vanjskih poslova misli da situacija u Gazi zahtijeva hitni sastanak UN-a, prenosi Teheran Times.

(preuzeto od sarajevo-x.com)

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